CDU weiter mit Abstand stärkste Kraft (SWR-Politrend)

CDU weiter mit Abstand stärkste Kraft (SWR-Politrend)

CDU weiter mit Abstand stärkste Kraft

Zentrale Erkenntnisse aus der Analyse sind:

  1. Keine stabile Regierung ohne CDU möglich, Rot-Grün weiter ohne parlamentarische Mehrheit
  2. CDU weiter mit Abstand stärkste Kraft
  3. Bürger bestätigen die Fortsetzung des System-SPD, kein Neuanfang durch Kabinettsumbildung (60%)
  4. Sehr schlechte Direktwahlwerte von Frau Dreyer im Ländervergleich, sehr gute für Julia Klöckner
  5. Nur 60% blicken mit Zuversicht nach vorne

 

Die Sonntagsfrage

  • CDU: 42 %
  • SPD: 32%
  • Grüne: 11 %
  • AfD: 5 %
  • FDP: 3%
  • Linke: 3%

 

Anbei finden Sie Rückschlüsse aus den Ergebnissen mit kurzem Erläuterungstext :

1. Keine stabile Regierung ohne CDU möglich

Ø Wie bereits bei allen landesweiten Wahlen seit 2011 und den vergangenen Umfragen von SWR und Rheinpfalz gibt es keine rot-grüne Regierungsmehrheit, da entweder die CDU zu stark ist oder eine vierte Partei ins Parlament einzieht (FDP, FWG, AfD, Linke.)

2. Kein Neuanfang durch Kabinettsumbildung – Bürger bestätigen die Fortsetzung des System-SPD.

Ø Deutliche Bestätigung unserer 100 Tage Bilanz der neuen Regierung. Weder war die Kabinettsumbildung glaubwürdig, noch konnten neue Akteure trotz höherer medialer Präsenz als Ihre Vorgänger (insb. Porträts im Zuge von Neuvorstellung) inhaltlich punkten.

3. CDU bleibt mit Abstand stärkste Kraft

Ø Seit nunmehr zwei Jahren liegt die CDU in allen Umfragen auf Augenhöhe (rund 42-43%) mit Rot-Grün zusammen. Der Wechsel des Vorsprungs um 1 % bleibt angesichts der Momentaufnahme der heutigen Umfrage ohne strategische Relevanz. SPD und Grüne haben im Vergleich zur vergangenen Landtagswahl 15 % verloren, die CDU hält stabil ihre sehr guten Werte. Die Tendenz seit 2011 ist weiterhin sehr positiv.

4. Zufriedenheit mit Landesregierung sinkt (-1) und 55% sind im Bundes- wie auch historischen Landesvergleich kein Anzeichen für beliebte Regierung

Ø Im vergangenen Politrend des SWR von Nov 2014 wurde anschaulich dargestellt, dass die meisten Landesregierung deutlich höhere Werte erzielen, insbesondere die vergleichbaren Nachbarländer NRW und BaWü mit rot-grüner Regierung. Über 40% Unzufriedenheit sind für ein Stimmungsbarometer vor der Wahl weiterhin eine spürbare Wechselstimmung über ein Jahr vor der Wahl.

5. Direktwahlwerte von MP Dreyer bleiben miserabel im Länder- und Zeitvergleich, Julia Klöckner sehr gute Werte für Oppositionsführerin

Ø Beide Kandidatinnen können um drei Prozent zulegen. Dreyer (48%) bleibt weiterhin deutlich unter 50% und hat für ein Landesoberhaupt erschreckend schlechte Werte, a) im Vergleich zu anderen MPs (zB Kraft/Kretschmann u.v.m. über 60%), b) im Vergleich zu MP Beck ( 60-70% mit Ausnahme Schwielow-See und NRing-Insolvenz). Julia Klöckner belegt mit 36% einen bundesweiten Spitzenplatz bei den Oppositionsführern und ist Spitze bezüglich des Bekanntheitsgrades.

Ø Langfristig bestätig sich Trend, dass Klöckner zugewinnt und Dreyer immer weiter verliert. Zwar gibt es keine Direktwahl der Ministerpräsidentin jedoch erlaubt der notwendige Deutungszusammenhang positive Rückschlüsse, der sich mit Bezug zu den positiven Umfragewerten der Sonntagsfrage noch verstärkt.

6. Nur 60 % zuversichtliche Rheinland-Pfälzer

Ø Wie oben angemerkt, ist bemerkenswert, dass die Umfrage während der Fastnachtstage abgehalten wurde, was nach aktuellem Erkenntnisstand in den letzten 3-4 Jahren nicht passiert ist – eine Verzerrung bei Zufriedenheits- und Zuversichtswerten kann man in diesen frohen Tagen nicht ausschließen. Wenn nur noch 60 % der Rheinland-Pfälzer zuversichtlich sind, ist das für lebensfrohe Rheinland-Pfälzer in der Fastnacht eine besorgniserregende Nachricht.